

10. November 2006
Konditoren beschriften Lebkuchen
Auch das Handwerk wird am letzten Weltmarkt im Jahr 2006 vorweihnächtliche Stimmung verbreiten: Konditoren der Bäckerei-Konditorei Keller aus Regensdorf – mit einem Bäckercafé im Zentrum von Oerlikon – stehen bereit, um den Besuchern Lebkuchen mit selbst gewählten und persönlichen Sprüchen zu verzieren. | |



13. Oktober 2006
Holzschnitzerin an der Arbeit
In der Sonderschau «Handwerk an der Arbeit» schnitzt Gabriela Oppliger aus einem Chriesiholz-Stamm drei Gesichter verschiedenen Alters. Die junge, gut ausgebildete Holzbildhauerin hat sich auf Stammskulpturen spezialisiert, die in ihrer Klarheit und Natürlichkeit jeden Betrachter sofort zu faszinieren vermögen.



8. September 2006
Am Weltmarkt fliegen Steine
Am 5. Markt ist ein Bildhauer an der Arbeit zu beobachten. Er wird versuchen, aus einem Steinblock mit geschickter Hand ein Kunstwerk zu schaffen.



11. August 2006
Glaskunst auf dem Weltmarkt
Beim 4. Weltmarkt auf dem Marktplatz in Oerlikon wird die Glasmalerei und die Kunstglaserei einen wichtigen Platz innerhalb der rund 80 Stände einnehmen. Der Glasmaler Christen aus Wallisellen (Glas-Art) wird mit seinen Mitarbeitern die Kunst des Glasmalens und der Kunstglaserei vorführen.
Von Kirchenfenstern und Wappenscheiben
Die «Glaskunst» ist weitverbreitetes Kunsthandwerk und reicht von den modernen Glascollagen bis zu geätzten, sandgestrahlten Objekten. Dazu werden überwiegend Echt-Antikgläser verwendet, die nach jahrhundertealter Glasmachermethode des Mundblasens in kleinen Scheiben hergestellt werden. Dabei wird Stück für Stück aus der geschmolzenen Glasmasse mit der «Glasmacherpfeife» von Mund geblasen. Zusammen mit der Oerlikoner Firma «Kunst+So», die das verwandte Glasfiusing präsentiert, wird Glas darum am kommenden Weltmarkt ein wichtiges Thema sein. 


14. Juli 2006
Der Weltmarkt zeigt das Klöppeln
Anlässlich der 3.Auflage des Weltmarktes aus dem Marktplatz in Oerlikon zeigt eine Lehrerin, zusammen mit ihren Schülerinnen, die Technik des Klöppelns, einer Mischung aus Weben und Flechten.
Das Klöppeln
Das Klöppeln ist von der Technik her eine Mischung aus Weben und Flechten und beeindruckt der Beobachter durch das Spiel der Spulen und Klöppel auf dem Klöppelkissen, die von den Meisterinnen des Fachs virtuos gehandhabt werden. Das Ergebnis, die Spitze, ist ein filigranes Gewebe oder ein Zopf.
Das Klöppeln ist wahrscheinlich in zwei Regionen gleichzeitig <erfunden> worden, nämlich in Norditalien und in Flandern. Die Technik breitete sich dann rasch auf ganz Europa aus und übersiedelte später auch nach Nordamerika und sogar nach Asien.
Sehr oft klöppelten ganze Familien und besserten damit die damals sehr spärlichen Einkommen durch diese Heimarbeit auf. Die Kunst erreichte im 18.Jahrhundert ihren Höhepunkt, wurde dann aber mit der Einführung von den schneller und noch feiner arbeitenden Maschinen verdrängt. Heute erlebt das Klöppeln wieder einen Aufschwung und zwar als Hobby, das vielfach in Gruppen getätigt wird.
Eine solche Gruppe – bestehend aus fünf Frauen – wird am Weltmarkt Oerlikon vom 14. Juli ihre Kunst zeigen. Und zwar in der speziell für das Handwerk reservierten Gasse. 


9. Juni 2006
Ein Hufschmied hämmert am Weltmarkt
Die zweite Auflage des Weltmarktes in Oerlikon wartet mit einer attraktiven Neuheit auf. In der angegliederten Sonderschau «Handwerk an der Arbeit» werden nämlich auf dem Marktplatz in Oerlikon die Hammerschläge eines Hufschmiedes auf seinem Amboss zu vernehmen sein, wenn er vor den Augen der Besucher glühende Hufeisen schmiedet. 

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